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  • Körperliche Gesundheit - In einem gesunden Körper steckt ein gesunder Geist!

Sport & FitnessWissenschaftler fanden heraus, dass Sport hilfreich sein kann gegen Stress und gesundheitliche Beschwerden. Demnach fühlen sich Studenten, die mehr als eine Stunde pro Woche Sport treiben, fitter und gesünder als ihre Kommilitonen, die auf sportliche Aktivitäten komplett verzichten.

 

Angebote der eigenen Hochschule nutzen

Dabei bieten gerade Hochschulen vielfältige und interessante Sport- und Fitnessangebote an. Wer diese Angebote der eigenen Uni nutzt, erhält mehrere Vorteile. Zum einen sind diese oft sehr günstig, sodass sich fast jeder Student daran beteiligen kann. Andererseits besteht aber auch die Möglichkeit etwas ausgefallenere Sportarten auszuprobieren, die selbst noch unter professioneller Anleitung kostengünstig angeboten werden können. Zum Beispiel wirbt eine Uni in München mit Unterwasserrugby, Highjumping und Radball. Andere bieten Kickaerobic, Segeln, Kite-Surfen, Gleitschirmfliegen, Aikido etc. an. Wer sich mehr für Teamsportarten wie Fussball oder Basketball interessiert, braucht nur auf der Hompage oder am Schwarzen Brett der eigenen Hochsschule zu schauen, um fündig zu werden. Auch Sportvereine oder Sportgruppen der Stadt bieten oft Sportarten mit Studentenrabatten an, sodass man nebenbei noch andere Leute kennenlernen kann. Den Möglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt. Jeder findet etwas für seinen Geschmack und kann auf diese Weise den Spaß an Sport und Bewegung entdecken. Durch Teamsportarten erfährt man Motivation. Diese Motivation erleichtert wiederum die Integration des Sports in den Alltag. Nutzt man ein Angebot seiner Hochschule, so sorgen kurze Wege für weniger Aufwand, was ebenfalls motivationsfördernd ist.

 

Fitnessstudio

Oft kommt es vor, dass gerade Bachelor- und Masterstudenten aufgrund ihres vollen und daher wenig flexiblen Vorlesungsplans nicht an den Teamsportarten oder Uni-Sportkursen teilnehmen können. Diese Hochschulangebote haben feste Zeiten und sind nur selten mit einem stark durchorganisierten Studium vereinbar. Eine Möglichkeit besteht darin individuell zu trainieren. Dazu eignet sich ein Fitnessstudio am besten. Jedoch ist an dieser Stelle von solchen mit monatlichen Mitgliedschaften und teueren Aufnahmegebühren abzuraten. Besser sind sogenannte Fitness-Discounter, da deren Beiträge meist unter 20 Euro liegen und auf teuere Extras wie Sauna, Solarium, Getränke etc. verzichtet wird. Auch sollten Studenten nach Tages- oder Zehnerkarten Ausschau halten. Diese sind mit einer einmaligen Zahlung abgegolten und somit muss auch kein regelmäßiger Pflichtbeitrag entrichtet werden.

Wenn man dennoch einen Vertrag mit einem Fitnesstudio abschließt, sollte man vorher die Vertragslaufzeit und die Voraussetzungen für eine Kündigung genau geprüft haben. Laut dem Verbraucherrecht-Ratgeber, auch unter www.verbraucherrecht-ratgeber.de, sind beim erstmaligen Abschluss Laufzeiten über zwei Jahre unzulässig. Grundsätzlich sind auch Vereinbarungen wie eine längere Kündigungsfrist als drei Monate und stillschweigende Verlängerungen des Vertrags um mehr als ein Jahr verboten. Jedoch darf die Verlängerung auch nicht länger sein als die "Erstlaufzeit". Beispielsweise darf bei einem sechsmonatigen Vertrag die verlängerte Laufzeit nicht ein Jahr betragen. Der abgeschlossene Vertrag ist auf jeden Fall bindend. Bloßes Desinteresse reicht für eine ordentliche Kündigung nicht aus und für eine Außerordentliche müssen bestimmte Kündigungsgründe wie z. B. Erkrankung, Schwangerschaft oder Umzug bei einer Entfernung von mehr als 20 Kilometern vorliegen. Bei Erkrankung oder Schwangerschaft muss, wenn der Studiobetreiber danach verlangt, ein ärztliches Attest vorgelegt werden. Auf jeden Fall sollte man vor dem Vertragsabschluss die Risiken und Vorteile genau abwägen und das "Kleingedruckte" lesen.

 

Sportmöglichkeiten für jedermann

Noch flexibler ist man, wenn man direkt zu Hause oder in der Umgebung der eigenen Wohnung z. B. im nahe gelegenen Park, unabhängig von irgendwelchen Öffnungszeiten, sportlich tätig werden kann. Dazu wird nur ein Minimum an Equipment benötigt. Wer ein Fahrrad hat, kann nach der Vorlesung noch ein paar Runden im Park drehen oder eine Runde joggen. In nahe gelegenen Wäldern lässt es sich gut Walken oder Wandern. Günstig zu erwerben sind Badminton- oder Tennisschläger oder ein Ball. Spielen kann man damit auf Schulsportplätzen und in Parks. Oft werden Sportplätze kostenlos zur Verfügung gestellt. Yoga-, Kraft- oder Entspannungsübungen kann man wunderbar zu Hause machen, da dafür lediglich eine Matte und bequeme Kleidung nötig sind.

 

Aller Anfang ist schwer – Aktivitäten für Anfänger

Wer sich nicht dazu überwinden kann Sport zu treiben, seiner Gesundheit aber dennoch etwas Gutes tun will, kann den "Weg der kleinen Schritte" gehen. Das heißt statt des Aufzugs öfter die Treppe zu benutzen, das Auto nicht direkt vor der Tür parken, sondern eine paar Straßen weiter und das letzte Stück noch zu Fuß zurücklegen. Im Sommer eignet sich ein Fahrrad besonders gut. Wer ca. 45 Minuten regelmäßig zur Uni hin- und zurückfährt, kann einen Gewichtsverlust von maximal sechs Kilo im Jahr erreichen. Auch Einkäufe lassen sich gut zu Fuß erledigen. Nebenbei tut man was für sein Wohlbefinden und schaltet zwischendurch vom Lernstress ab. Wenn diese Aktivitäten in den Alltag eingebunden werden und somit regelmäßig stattfinden, stellt sich nach kurzer Zeit ein Gefühl von Zufriedenheit ein, welches man nicht mehr missen möchte. Wer sich steigern möchte kann z. B. längere Fahrradtouren mit seinen Mitstudenten planen.

 


 

Literaturtipps zum Thema Sport & Fitness

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Sieben Brücken_für_den_RückenSieben Brücken für den Rücken von Gerd Schnack

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