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  • Richtige Organisation ist das A und O!

Das Semester neigt sich dem Ende zu, die Klausuren häufen sich und der Druck nimmt zu, da die Zeit verrinnt und man immer noch nicht zum Lernen gekommen ist. Damit das schlechte Gewissen erst gar keine Chance hat und der Lernstress nicht überhand nimmt, sollten Studenten strukturiert an das Lernen herangehen.

 

Richtige Organisation für erfolgreiches Lernen

Gerade bei vielen gleichzeitig anstehenden Prüfungen sollten sich Studenten einen Plan zurechtlegen und rechtzeitig anfangen zu lernen. Bevor man anfängt, sollte man zunächst sicherstellen, dass alle wichtigen Unterlagen und Informationen vorhanden sind. Fehlende Skripte verzögern das Lernen, da man durch ständiges Suchen nach weiteren Informationen abgelenkt wird. Hat man alles beisammen, so gilt es sich einen Überblick zu verschaffen. Dazu reicht es aus, sich die Überschriften im Skript oder das Inhaltsverzeichnis im Buch durchzulesen. Danach kann mit dem Lesen begonnen werden. Hierbei sollte man Schlüsselwörter markieren. Diese erleichtern im nächsten Schritt das Zusammenfassen des Gelesenen. Um sich einen guten Überblick über den Inhalt des Gelesenen zu verschaffen, kann man Mind Maps erstellen oder mit Karteikarten arbeiten. Beide Möglichkeiten sind zum schnellen Lernen gut geeignet, da man gezwungen ist nur noch das Nötigste aufzuschreiben. Das Sammeln von überflüssigen Informationen fällt dadurch weg. Auf diese Weise zusammengefasste wichtige Inhalte lassen sich schnell wiederholen. Wer lieber in Gruppen lernt, kann sich mit Hilfe von Karteikarten auch von einem Studienkollegen abfragen lassen.

 

Richtige Lernumgebung

Die richtige Lernumgebung sollte nicht unterschätzt werden, da sie zum effektiven und erfolgreichen Lernen beiträgt. Je nach Präferenz, kann man zu Hause am eigenen Schreibtisch oder in der Uni-Bibliothek lernen. Auf jeden Fall sollte es ein Ort sein, an dem man sich wohlfühlt. Entscheidet man sich für einen Arbeitsplatz zu Hause, sollte dieser ordentlich sein, da zu viel Chaos vom Wesentlichen ablenkt. Einfacher lernen lässt es sich außerdem, wenn Störfaktoren wie Lärm vermieden werden. Also kein Radio oder Fernseher nebenher laufen lassen und das Handy, wenn möglich, ausschalten. Weiterhin sollten Studenten auf gute Lichtverhältnisse und ausreichend frische Luft achten.

 

Regelmäßige Pausen

Wer viel lernt, sollte regelmäßig Pausen einlegen. Viele Studenten neigen dazu erst gar keine Pausen zu machen, da sie meist erst kurz vor den Prüfungen anfangen zu lernen und somit befürchten es nicht rechtzeitig zu schaffen. Dieses Verhalten führt jedoch nicht zu langfristigen Erfolgen, da das Gelernte nur kurzfristig zur Verfügung steht und danach schnell wieder vergessen wird. Besser ist es rechtzeitig anzufangen und auf angemessene Pausen zu achten, denn das Gehirn prägt sich das Gelernte in den Pausen weiter ein. Um den Kopf wieder etwas freizukriegen, kann man an die frische Luft gehen, ein Bad nehmen, Entspannungsübungen machen, etwas leichtes Essen oder trinken. Alles, was gut tut, ist hierbei erlaubt. Auf keinen Fall sollte man länger als vier Stunden am Stück lernen, da das Gehirn erst nach einer Pause neue Informationen effektiv verarbeiten kann.