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Wir stellen uns hinter die Feststellung, dass es keine Gesundheit ohne psychische Gesundheit gibt. Psychische Gesundheit ist von zentraler Bedeutung …und sollte daher als integraler und wesentlicher Teil anderer Politikbereiche wie z. B. Sozialwesen, Bildung und Beschäftigung betrachtet werden.“

Europäische Erklärung der EU-Gesundheitsminister, Helsinki 2006

Seelische Gesundheit

Diese Erklärung der EU-Gesundheitsminister ist zwar schon sechs Jahre alt, beschreibt aber im Wesentlichen das Thema: Gesundheit ist mehr als die Abwesenheit von Krankheit und körperlichen Gebrechen. Sie umfasst über die physische Gesundheit hinaus entscheidend auch die seelische Gesundheit. Ihre Bedeutung wird aber immer noch nicht im selben Maße anerkannt. Dies gilt auch für Studenten: Prüfungsängste, Sorgen um die Zukunft, chronische Erschöpfung – die Anforderungen an den Hochschulen steigen und führen zu immer mehr Druck bei den Studenten. Bevor die Karriere überhaupt begonnen hat, fühlen sich die jungen Erwachsenen manchmal schon ausgebrannt. Dies kann sich, wenn man nicht gegensteuert, bis hin zu psychischen und psychosomatischen Erkrankungen entwickeln. Auf den folgenden Seiten finden Sie einen Überblick über die seelische Gesundheit von Studenten.

 

Nachfolgend finden Sie einen Beitrag zum Thema "Die Ausgebrannten werden immer jünger" von Dr. Niko Kohls et al, der in der Zeitschrift "Die BKK" erschienen ist. Dr. Niko Kohls ist Psychologe und leitet seit 2008 den Arbeitsbereich „Psychophysiologie des Bewusstseins: Spiritualität, Achtsamkeit, Lebensqualität und Gesundheit“ an der Ludwig-Maximilians-Universität München.