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  • Was nützt ein schöner Körper, wenn in ihm nicht eine schöne Seele wohnt.

Reicht eine ambulante Behandlung nicht aus, dann ist eine stationäre Aufnahme in eine psychosomatische Klinik sinnvoll. Eine Psychosomatische Klinik befasst sich mit psychischen Störungen und der psychischen Ursache der körperlichen Erkrankungen wie z. B. Rückenschmerzen, Schwindel, Herz-Kreislauferkrankungen, die eine psychische Ursache haben. Es kommen in der Therapie verschiedene psychotherapeutische Methoden zum Einsatz, medikamentöse Therapie steht meist im Hintergrund. In einer psychosomatischen Klinik werden im Gegensatz zur Psychiatrie keine psychiatrischen Notfälle oder Menschen mit akuter Suizidalität aufgenommen. Eine Psychiatrie hat zudem eine geschlossene Abteilung und behandelt primär Erkrankungen, die durch eine psychotherapeutische Behandlung primär nicht zugänglich sind. Dies ist in einer psychosomatischen Klinik nicht der Fall. Wichtig für Studenten ist, dass sie in eine Klinik gehen, die mit den speziellen Bedürfnissen und Ängsten von Studenten vertraut sind. Die Heiligenfeld Kliniken in Bad Kissingen haben beispielsweise ein eigenes psychosomatisches Behandlungskonzept für Studenten entwickelt.

  • Ganzheitliche Behandlung für Studierende in den Heiligenfeld Kliniken

    In den Heiligenfeld Kliniken ist stationäre Behandlung speziell für Studenten möglich. Dort wird den Studenten mit psychischen und psychosomatischen Erkrankungen einen besonderer Ort angeboten, an dem Selbstbesinnung, Neuorientierung und Heilung möglich werden.

    Die medizinische und psychotherapeutische Behandlung wird mit körperbezogenen Therapien, kreativen Methoden, Entspannungsverfahren, Meditation und dem heilenden Feld der therapeutischen Gemeinschaft verbunden. Auch studienbedingte Belastungsfaktoren werden in die Behandlung einbezogen. Ziel dabei ist die Bewältigung psychischer Erkrankungen, Steigerung der Lebensqualität und letztendlich eine bessere Bewältigung des Alltags.

    Der Mensch steht dort im Mittelpunkt, jeder einzelne mit seinen körperlichen und seelischen Leiden. Das therapeutische Handeln bezieht alle Ebenen des Menschen und seines Erlebens ein: die erkrankte Seele, den Körper, die geistig-spirituelle Ebene, die sozialen Beziehungen. Das Konzept einer ganzheitlichen persönlichen Entwicklung und Bildung, wie er an den Ausbildungsinstitutionen immer mehr aus dem Blick gerät, bekommt in der Behandlung und in der therapeutischen Gemeinschaft wieder seinen Sinn.

    Jede Begegnung ist von Würde, Achtsamkeit und Menschlichkeit geprägt.

    Dass die Heiligenfeld Kliniken damit Erfolg haben, beweisen die Ergebnisse der therapeutischen Behandlungen. Diese werden fortlaufend durch ein umfangreiches Evaluationsprogramm bewertet. Am Ende der stationären Behandlung weist ein Großteil der erkrankten Patienten eine deutliche Verbesserung in ihrem Erleben und Verhalten auf.

    Bei 73 Prozent aller Patienten haben sich nachweislich z. B. der zwischenmenschliche Kontakt, Nervosität, Entspannung, Optimismus und Lebensmut verbessert.

     

  • Welche Erkrankungen werden in Heiligenfeld behandelt?

    Das Therapiekonzept der Heiligenfeld Kliniken für Studenten ist auf deren spezielle Bedürfnisse und Probleme ausgerichtet. Depressionen stellen bei Studenten die am häufigsten zu behandelnde Störung dar. Danach folgen psychosomatische und Persönlichkeitsstörungen.

    Folgenden Erkrankungen werden bei Studierenden behandelt:

    • Depressive Störungen jeder Art
    • Angststörungen, Panikattacken, Phobien
    • Prüfungsängste, Bewerbungsängste, Erschöpfungs- und Burnout-Zustände, auch mit körperlichen Beschwerden, Konzentrations- und Schlafstörungen.
    • Lernkrisen
    • Kontaktstörungen, Beziehungs- und Sexualstörungen
    • Suchtverhalten, Alkohol- und Medikamentenmissbrauch
    • Essstörungen, auch Übergewicht, Anorexie
    • Persönlichkeitsstörungen
    • Lebens- und Sinnkrisen, Glaubenskrisen
    • Selbstwertprobleme und persönliche Identitätskrisen, soweit sie im Kontext der oben genannten Diagnosen auftreten
  • Therapiekonzept für Studierende

    Betroffene Studenten finden in den Heiligenfeld Kliniken ein eigens für sie entwickeltes Therapiekonzept, das auf einem ganzheitlichen und erlebnisorientierten Behandlungsprozess basiert. Dieser berücksichtigt individuell die körperlichen und seelischen Leiden der jungen Erwachsenen, schließt aber auch die Bedürfnisse eines jeden mit ein. Ziel ist es, dass die Patienten am Ende der Behandlung in sich selbst gestärkt und zuversichtlich ihrem weiteren Studium entgegen sehen.

    Der Behandlungsprozess umfasst mehrere Etappen.
    In der Gruppenpsychotherapie werden zunächst Kerngruppen von jeweils acht bis zehn Personen gebildet, die von Ärzten und Psychologen geleitet werden. Gemeinsam mit Menschen in ähnlicher Lebenslage werden die Wurzeln der psychischen oder physischen Erkrankungen ergründet und behandelt. Hierzu gehören Ängste, Depressionen, Burnout und traumatische Ereignisse genauso wie die daraus hervorgehenden Verhaltensweisen. Für Patienten mit Persönlichkeitsstörungen wiederum wird eine eigene Kerngruppe angeboten.

    Die spezielle Indikationsgruppe für Studierende verfolgt einen psychoedukativen und verhaltenstherapeutischen Ansatz. Hier erlernen die Teilnehmenden Techniken in Kommunikation und Konfliktlösung und werden im Umgang mit Prüfungsangst durch Lernstrategien sowie Stress- und Zeitmanagement geschult. Auch erfahren die Studenten dabei unterstützt, sich dem schwierigen Schritt der Lossagung vom Elternhaus zu nähern beziehungsweise zu stellen. Ziel dieser Gruppe ist es, die Betroffenen in ihrem Selbstwertgefühl und ihrer Identität so zu stärken, dass sie mithilfe der erlernten Strategien wieder bereit sind, sich den Herausforderungen und Anforderungen des Studiums zu stellen.

    Eine Besonderheit der Heiligenfeld Kliniken bilden die freiwilligen Meditationsangebote. Stille Meditation, andere Formen wie die Bewegungsmeditation oder auch Meditation mit Einsatz von Stimme, Hören und Visualisierung bieten Möglichkeit zur Besinnung wie auch zur geistigen und religiösen Auseinandersetzung. Hierzu gehören auch autogenes Training und progressive Muskelrelaxation zur gezielten Entspannung.

    In den letzten Wochen vor der Abreise nehmen die Patienten an der Transfergruppe teil, in der sie auf ihre Entlassung zurück in die häusliche Umgebung und den Alltag vorbereitet werden. Bereits während der Behandlungszeit wird von der Klinik aus ein Kontakt zu dem weiterbehandelnden ambulanten Therapeuten hergestellt. Bei Bedarf werden den Studenten auch spezialisierte Institutionen, Ärzte, Therapeuten oder Beratungsstellen vermittelt.

    Mit der Entlassung endet der Kontakt zwischen Klinik und Patienten jedoch noch nicht. In der Übergangsphase werden die Studierenden weiterhin durch persönliche oder telefonische Nachsorgegespräche mit dem zuständigen Arzt oder Psychologen betreut.

    Alle Infos zum Therapiekonzept für Studenten erhalten Sie auch unter www.heiligenfeld.de

  • Gruppenpsychotherapie – als wesentliches Element der Behandlung

    Die Gruppenpsychotherapie ist ein wesentliches Element der Behandlung. In der sogenannten Kerngruppe können die biographischen Wurzeln der eigenen Verhaltens- und Erlebnisweisen aufgedeckt und daraus resultierende psychische Störungsbereiche behandelt und verändert werden.

    Therapieerfahrene Ärzte und Psychologen leiten die Kerngruppe, die jeweils aus acht bis zehn Personen besteht.

    Typische Inhalte dieser Arbeit sind:

    • Aufdeckung und Bewältigung von Ängsten, wie Prüfungsangst, Existenzangst, Zukunftsangst
    • Bewältigung von Depressionen
    • Aufarbeitung traumatischer Ereignisse und Verlusterlebnisse
    • Prägungen der Persönlichkeit durch die Lebensgeschichte
    • Reflektion individueller Probleme und deren Lösungen bei beginnenden Suchtproblematiken
    • Auseinandersetzung mit schwierigen Familienkonstellationen
    • Sinnfragen und weitere Lebens- und Studienplanung
    • Aufarbeitung kritischer Lebensereignisse
    • Reflektion selbstschädigender (dysfunktionale) Beziehungsgestaltung
    • Burnout-Problematik
    • Bearbeitung einer Lernkrise

    Für Patienten mit Persönlichkeitsstörungen wird eine eigene Kerngruppe angeboten. Darüber hinaus bieten wir Gruppen mit psychoedukativen und verhaltenstherapeutischen Ansätzen an.

    In der speziellen Indikationsgruppe für Studenten werden folgende Themen behandelt:

    • Kommunikation, Konfliktlösung und soziale Kompetenz
    • Ablösung aus dem Elternhaus
    • Lernstrategien und Umgang mit Prüfungsangst
    • Stress- und Zeitmanagement
    • Selbstwert und Identität

    Dabei werden verschiedene Ziele verfolgt:

    • Bewusstes Begegnen mit den Herausforderungen in der Studienzeit
    • Austausch mit anderen, die in einer ähnlichen Lebensentwicklungsphase stehen
    • Erhalt von Informationen
    • Erlernen von Handwerkszeug und Strategien, um den Anforderungen des Studiums leichter zu begegnen
  • Nachsorge und Vernetzung

    In den letzten Wochen vor der Entlassung nehmen die Patienten an der Transfergruppe, einer Entlassungsvorbereitungsgruppe, teil, um mögliche Probleme im Übergang in die häuslichen Umgebung und den Studienalltag zu bearbeiten.

    Bereits während der Behandlungszeit wird von der Klinik aus ein Kontakt zu dem weiterbehandelnden ambulanten Therapeuten hergestellt. Bei Bedarf werden spezialisierte Institutionen, Ärzte, Therapeuten oder Beratungsstellen vermittelt. Ein persönliches oder telefonisches Nachsorgegespräch zur Betreuung im Übergang findet einige Wochen nach der Entlassung mit einem Arzt oder Psychologen der Heiligenfeld Klinik statt. Hier kann man auch noch nach der Entlassung Information zu nachbetreuenden Hilfen (z.B. Adressen und Vermittlung von Selbsthilfegruppen, Regionalgruppen, psychologische Beratungsstellen, psychotherapeutische Beratungsstellen der Studentenwerke und Hochschulen usw.) erhalten.

    Nachsorgegruppen für Studenten finden Sie unter anderem bei unserem Kooperationspartner, der Praxisgemeinschaft Salow & Jüdes.

  • Der Weg in die Klinik

    Bei Interesse besteht die Möglichkeit die Klinik zunächst einmal kennenzulernen. Das sogenannte Plenum, eine Vollversammlung der Patienten, steht den Gästen immer offen. Dort werden die Patienten, die nach Hause entlassen werden verabschiedet und die neu angereisten begrüßt. Dazu reicht es aus sich vorab telefonisch unter 0971-840 anzumelden.

    Wenn man sich zur Aufnahme entschlossen hat, braucht man auf jeden Fall eine Kostenzusage seiner Krankenversicherung. Gesetzlich versicherte Studenten können zu einer psychosomatischen Rehabilitation durch jeden Kostenträger kommen. Eine andere Möglichkeit stellt die Krankenhausbehandlung dar. Dazu ist eine abgestempelte Krankenhauseinweisung oder eine schriftliche Kostenübernahmeerklärung der Krankenversicherung notwendig.

    Studenten, die privat versichert sind, benötigen entsprechend eine schriftliche Kostenübernahmeerklärung der privaten Krankenversicherung.

    Bei weiteren Fragen zur Aufnahme oder zum Aufenthalt wird man persönlich unter folgender Telefonnummer 0971-840 beraten.

  • Unternehmungsmöglichkeiten in Bad Kissingen und Umgebung

    Wer neben der Therapie noch Lust hat und Zeit findet, kann den bekanntesten Kurort Deutschlands entdecken, der auch für junge Menschen einiges Interessantes zu bieten hat.

    Die wunderbare Natur und die herrlich klare Luft in und um Bad Kissingen sind geradezu eine Einladung für Aktivitäten im Freien. Zusätzlich führen kilometerlange Wander- und Radwege entlang der Saale durch die wunderschönen Parks. Seit 2005 ist Bad Kissingen außerdem zertifiziertes Nordic Walking-Zentrum mit einem entsprechendem Kursangebot und ausgewiesenen Walking-Strecken. Kanu, Tennis, Reiten, Squasch, Segelfliegen, Skisport in der nahen Rhön. Außerdem hat Bad Kissingen ein vielfältiges Wellnessrepertoire zu bieten wie etwa die berühmte KissSalis-Therme. Seit dem Sommer 2011 gibt es in Bad Kissingen auch einen Audio Guide, mit dem Stadtführungen individuell auf einem iPod touch anzuhören sind.

    Außerdem liegt Bad Kissingen in der Nähe von Schweinfurt und Würzburg, die ebenfalls einen Ausflug lohnen.

 

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