facebook-icon

  • Was nützt ein schöner Körper, wenn in ihm nicht eine schöne Seele wohnt.

Das Gefühl "gestresst zu sein" kennt wohl jeder. Viel zu viele Dinge zu tun, wenig Zeit, und immer von einem Auftrag in den nächsten zu hetzen. Gerade bei Studenten ist das Stresspotential hoch. Hausarbeiten, Lernen für die Prüfungen, Projektarbeiten, und dann auch noch der Nebenjob. Das Organisationstalent von Studenten wird auf eine harte Probe gestellt. Doch was ist Stress überhaupt?

 

Definition von Stress

Stress ist eine gesunde „Alarm"-Reaktion, die den Organismus bei Bedrohung zu Höchstleistungen aktiviert. Evolutionsbiologisch betrachtet war der Stress dazu da, dass wir Menschen in Gefahrensituationen schnell reagieren können. Flucht oder Kampf war damals die Devise. Auch heute gilt das in manchen Fällen noch. Bei "Stress-Alarm" reagiert der Körper sofort. Es kommt zu einer erhöhten Muskeldurchblutung, der Mund wird trocken, die Muskeln spannen sich an, die Atmung wird schneller und unser Herz-Kreislaufsystem ist auf Hochtouren. Dies macht sich durch einen schnelleren Herzschlag bemerkbar. Außerdem schüttet der Körper sogenannte Stresshormone wie z. B. Adrenalin aus, was dazu führt, dass wir schnell reagieren können. Heute stellt uns Stress allerdings vor besondere Herausforderungen, denn in den seltensten Fällen müssen wir mit Kampf oder Flucht reagieren. Im Job, in der Freizeit oder in der Familie schon gleich gar nicht. Somit haben wir kein Ventil mehr, um den inneren Druck wieder abzubauen. Der Körper gerät in einen dauerhaften Alarm-Zustand, dessen Folgen bis hin zu organischen und psychischen Krankheiten führen können. Häufig ist ein Burn-out die Folge.

 

Stress kann auch positiv sein!

Stress ist nicht immer negativ. Ein bestimmter Stresspegel ist sogar gut, um uns zu Höchstleistungen anzuspornen. Wichtig ist aber die Abwechslung zwischen Anspannung und Entspannung, um gesund zu bleiben. Positiver Stress, der sogenannte Eustress, erhöht die Aufmerksamkeit und fördert die Leistungsfähigkeit unseres Körpers, ohne ihm zu schaden. Eustress motiviert und steigert die Produktivität, zum Beispiel, wenn wir Aufgaben erfolgreich lösen. Die schöne Erfahrung, eine Herausforderung gemeistert zu haben, steigert wiederum das Selbstvertrauen, die nächste Aufgabe genauso gut zu bewältigen.

 

Wie wirkt sich dauerhafter Stress aus?

Wenn Stress negativ wird, spricht man vom sogenannten Disstress. Dies ist dann der Fall, wenn er chronisch wird, denn dauerhafter Stress macht krank und kann zu vielfältigen Symptomen führen.  Diese sind:

Körperlich: Herzklopfen, Schwitzen, Anspannung, Kopfschmerzen, geschwächtes Immunsystem, Atembeschwerden, Bluthochdruck, Magen- und Darmbeschwerden

Gefühlsebene: Unruhe, Angst, Depression, Ärger

Denken: Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, verminderte Kreativität

Verhalten: Fehlleistungen, Koordinationsprobleme, Aggression

Stress LeistungskurveLeistungskurve unter Stresseinfluss

 


 

 Literaturtipps zum Thema Stressmanagement

HandbuchStressbeweltigungHandbuch Stressbewältigung von Doris Kirch

Was hindert Sie eigentlich, stressfrei und entspannt zu leben? Finden Sie es heraus - erfahren Sie, was für Ihre persönliche Stressbewältigung nützlich und was dagegen pure Zeit- und Geldverschwendung ist. Die alltagstauglichen und effektiven Sichtweisen, Strategien, Methoden und Übungsanleitungen in diesem Handbuch basieren auf der jahrzehntelangen Erfahrung.

 

 

 

 

stressjunkies12 Goldene Regeln für Stressjunkies von Doris Kirch

Doris Kirch untersucht das Phänomen Stress seit zwanzig Jahren und kennt alle Tricks und Kniffe, um den Adrenalinspiegel in ungeahnte Höhen zu treiben und den täglichen Kick noch ein wenig zu steigern.